Eine Beitragsreihe von der Idee, über die technische Umsetzung bis hin zur Optimierung und Bewerbung. Dabei werde ich alle meine Überlegungen beleuchten und Vergleiche anstellen egal ob privater Blog, kleiner Firmenauftritt, Onlineshop oder großes Community-Portal.

Mit dieser Beitragsreihe möchte ich von Grund auf starten um Neueinsteigern einen Leitfaden zu bieten und mit der Zeit immer mehr ins Detail gehen damit auch “alte Hasen” von gewissen Themen und und Erfahrungen profitieren können.

Natürlich werde ich auf jedes der 3, meiner Meinung nach wichtigsten Themen bei der Erstellung von Webprojekten genauer eingehen und die zukünftigen Beiträge in diese 3 Kategorien einteilen, damit am Ende alles schön übersichtlich ist und man je nach Interesse nachschlagen kann. Es ist ebenfalls geplant zu manchen Themen Spezialisten in ihrem Bereich(z.B. Hosting und E-Business) als Gastauthoren einzuladen. Das wird mit Sicherheit interessant und ich freue mich bereits darauf auch noch das ein oder andere dazu zu lernen.

Achja, bevor ich es vergesse – auch wenn die Besucher meiner Website in der Sie-Form angesprochen werden, herrscht hier im Blog das Du, einfach weil es angenehmer ist und ich diese Artikel ja auch in meiner Freizeit verfassen werde.
Wobei wir auch schon bei einem sehr großen Thema wären: Wie spreche ich meine Besucher an, Du, Sie, Ihr? – garnicht so einfach wie du merken wirst. Genauso wie der folgende Punkt, der im ersten Augenblich banal erscheinen mag aber im Endeffekt über Erfolg oder Misserfolg eines Webprojektes enscheiden kann.

Website – Konzept, Seiten und erste Überlegungen

Warum eine Homepage keine Website ist und eine Website keine Webseite

Eine Webseite ist ein einzelnes Dokument, also eine beschriebene Seite, im Web. Wenn du meine Seite ansiehst, wirst du merken, dass “Kontakt” eine eigene Webseite ist, genauso wie “Blog” und “Bewertung”. Die Seite auf der man landet wenn man die Seite aufruft ist somit die Startseite oder “Homepage”.
Erzählt euch jemand von einer “Landingpage”, so meint er damit eigentlich wieder etwas anderes – aber dazu kommen wir später, ich will ja nicht zu verwirrend sein.

Mit der Zeit haben sich einige Standardschemata etabliert, Webseiten, die man quasi auf vielen Websites finden wird sind z.B. “Über uns”, “Services” oder “Leistungen” sowie Arbeitsproben mit dem neumodernen Ausdruck “Portfolio” auch manchmal “Referenzen” genannt. Je nach Berufsgruppe oder Zweck der Website findet man die verschiedensten Kombinationen.

Die Webseiten kann man über ein Hauptmenü, meistens oben positioniert erreichen. Bedenke – der Platz auf dem Bildschirm ist begrenzt und die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne deiner Besucher und potentiellen Kunden ebenso.
Nutzer sind schnell überfordert wenn man zu viel Informationen auf eine Seite packt oder ein Hauptmenu mit zu vielen Menüpunkten vollstopft. Es soll angenehm sein und der Nutzer soll sich gerne auf deiner Website aufhalten.

Da wären wir auch schon bei einem Begriff, den du sicher schon einmal gelesen hast wenn du schon einmal z.B eine Google-Analytics Auswertung angesehen hast oder etwas über Suchmaschinenoptimierung gelesen hast – die durchschnittliche Verweildauer eines Webseiten Besuchers. Diese sagt eben aus wie lange sich ein Nutzer – durchschnitlich – auf deiner Website aufhält, bevor er sie wieder verlässt – im blödesten fall ohne seine E-Mail Adresse da zu lassen(Stichwort “Lead”) oder sonst eine Aktion zu setzen, die du als Betreiber gerne hättest ds er tut.

Das beste Beispiel für eine Website mit einer sehr, (sehr sehr) langen Verweildauer ist? Na kannst du es dir schon denken? Richtig, Facebook!
Die Marketing Leute von Facebook und ähnlichen Plattfomen sind Spezialisten wenn es darum geht Nutzer zu etwas zu bewegen was sie machen sollen, sei es einen Werbebanner anzuklicken, einen witzigen Beitrag zu teilen oder ein kurzweilige Spiel zwischendurch zu spielen bei dem rein zufällig alle 30 Sekunden Werbung eingeblendet wird.

Ich merke ich schweife ab aber ich wollte dir hiermit nur vor Augen führen, wie wichtig das Konzept deiner Seite ist! Im besten Fall “führt” man seinen Nutzer sozusagen auf vorgegebenem Pfad (Stichwort “Funnel”) durch deine Seite, wo er am Ende im Besten Fall eine Aktion setzen wird – sich für deinen Newsletter anmeldet, nähere Informationen anfordert, einen Artikel kauft oder einen Service bucht.
Wir wollen niemandem etwas andrehn sondern wollen einen Mehrwert bieten, eine win-win Situation erzeugen und das macht man am besten mit guten, interessanten Texten, übersichtlichen Menüs und einem ansprechendem Design.

Das klingt jetzt wieder komplizierter als es eigentlich ist aber man sollte sich schon überlegen wie man sein Website aufbaut.

  • Welche Menüpunkte brauche ich?
  • Wie ordne ich diese an?
  • Welche Informationen möchte ich auf der Startseite unterbringen?

Und ganz wichtig: Zu welchem Zweck dient meine Seite? Klar, wenn man vor hat einen Onlineshop aufzuziehen, dann will man verkaufen. Wenn du z.B. wie ich hier einen Auftritt für deine Unternehmung aufbauen möchtest solltest du dir auch darüber Gedanken machen was das Ziel deines Vorhabens ist.

Mein Ziel ist es auch Kunden zu gewinnen aber auch aufzuklären wie wichtig die Sicherheit der Daten ist und das es mit einem gekauften WordPress-Theme auf einem lansamen gratis Host noch lange nicht getan ist.

Über mein Kontaktformular, den live Chat oder der Newsletter-Anmeldung. Möchte ich sogenannte “Leads” generieren. Leads sind Benutzer der Website, die mir aufgrund Interesse an meinen Leistungen Ihre Kontaktdaten geben. Aber ich möchte auch einen Mehrwert bieten. z.B unter anderem mit dieser Artikelreihe. Ich bin bei weitem kein Website – Guru, der weis wie der Hase läuft und nur perfekte Webseiten baut aber ich habe im Laufe der Jahre Erfahrungen gesammelt, Fehler gemacht und daraus gelernt. Ich hatte verschiedene, sehr gute Lektoren, die mir ihre Erfahrungen weiter geben haben und so möchte ich auch meine weiter geben.

Noch eine kurze Anmerkung um zum Ende dieses Artikels zu kommen:

Ich bin kein Schriftsteller und auch kein Deutsch-Professor. Man möge es mir nachsehen wenn ich die ein oder andere Formulierung unglücklich gewählt habe. Kein Meister ist ins Glashaus gefallen oder wie auch immer das heißt 😀

Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Blog abonierst. Sehr supporten würdest du mich mit einem Like auf meiner Facebook-Seite oder gar dem Teilen dieses Beitrags auf der Social-Media Seite deines Vertrauens 🙂 Auch Fragen in den Kommentaren sind ausdrücklich erwünscht. Ich werde so gut wie möglich darauf eingehen.

Also dann, bis zum nächsten Artikel!

Johannes Gruber

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